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Nachricht : Die "Jungen" und die "Alten" - Gedanken zur demografischen Entwicklung.
19.01.2007 11:17 (8017 x gelesen)

Immer häufiger findet dieses Thema Eingang bei Diskussionen und bei Veranstaltungen. Die zu erwartende Überalterung unserer Gesellschaft wird in allen Lebensbereichen ein tiefgreifendes Umdenken erfordern und Einfluss auf die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse haben.

Deshalb wurde zur Behandlung dieses Themenbereichs eine Klausurtagung der Gemeinderäte vereinbart. Welche Auswirkungen diese noch nie zuvor in diesem Umfang erlebten demografischen Veränderungen für unser Zusammenleben konkret haben werden, lässt sich eigentlich nur in finanzieller Hinsicht einigermaßen konkret abschätzen und voraussagen. Doch auch die tradierten Normen unseres Zusammenlebens werden sich wahrscheinlich rasch veränderten Wertevorstellungen anpassen.

Aus Sicht eines Gemeinderatsmitgliedes der älteren Generation möchte ich einige Gedanken zu dem viel zitierten "Generationenvertrag" einbringen, der bei veränderter Altersstruktur unserer Gesellschaft nicht mehr auf die gleiche Weise wie bisher funktionieren kann. Aus meinen vielen Gesprächen mit jungen Menschen spüre ich, dass sie an eine Rentenversorgung wie wir sie heute haben nicht mehr glauben; gleichzeitig zahlen sie hohe Sozialabgaben für die Leistungen an die heute in Rente befindlichen Menschen. Da wird ganz offen die Frage gestellt, ob es sich für den Einzelnen überhaupt noch lohnt, in die Rentenkasse einzubezahlen und "die Alten" im bisherigen Umfang zu unterstützen, wenn für einen selbst im Alter kaum noch etwas zurückzukommen scheint.

Hinzu kommt, dass das Renteneintrittsalter erhöht werden soll. Schwer vermittelbare - aber sicher notwendige Einschnitte. Auf der Suche nach politisch tragfähigen Lösungen darf meines Erachtens nicht der Eindruck vermittelt werden, als ob die jungen Menschen von der älteren Generation verschuldete Einschränkungen hinzunehmen hätten. Verschärft werden diese Auseinandersetzungen durch die Verschuldung der öffentlichen Hand und die Situation bei der Rentenfinanzierung. Deshalb erscheint mir folgendes Zitat aus einem Brief der Gründungsväter der Vereinigten Staaten absolut vernünftig: "Keine Generation darf mehr Schulden aufnehmen, als sie während der Zeit ihrer Existenz zurückzahlen kann". Dieser Satz sollte eigentlich in unserem Grundgesetz stehen.

Im privaten Bereich wiederum kann man feststellen, dass die finanzielle Unterstützung oftmals in umgekehrter Richtung verläuft. Aus den von der älteren Generation geschaffenen Vermögenswerten und Ersparnissen erhalten junge Menschen im Wege der Schenkung oder der Erbfolge vielfältige Unterstützung. Geradezu neidisch blicken die "öffentlichen Hände" auf die privaten Ersparnisse mit dem Gedanken, evtl. die Schenkungs- und Erbschaftssteuer zu erhöhen. Aus meiner früheren beruflichen Banktätigkeit sind mir sehr viele Fälle bekannt, bei denen sich wirklich arme Mütterchen den letzten Pfennig zugunsten der Kinder und Enkelkinder buchstäblich vom Mund abgespart haben. Wir sitzen also alle in einem Boot und mir persönlich wäre wohler zumute, wenn sich die "Altersgruppen" gegenseitig mit mehr Verständnis begegnen würden.

Hans Benseler
FDP-Freie Wähler Gemeinderatsfraktion


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