Das „Los" einer Frauenbeauftragen

Datum 21.06.2007 10:25 | Thema: Nachricht

Es allen Menschen recht zu machen, ist eine Kunst, die niemand kann. So ist es auch bei einer Frauenbeauftragten. Manchen gefällt es nicht, wenn die Frauenbeauftragte sich keinen politischen Anstrich gibt und statt dessen überparteilich ohne großes Aufsehen ihre Arbeit tut.
Ich meine, dass eine Frauenbeauftragte losgelöst von politischen Anschauungen gesehen werden muss und dass sie sehr wohl Ansprechpartnerin für hilfesuchende Frauen sein muss. Sie kann in Not geratenen Frauen gegenüber Möglichkeiten aufzeigen, wo sie sich hinwenden können und wie die Probleme gelöst werden können. Damit kann man natürlich keine "Schlagzeilen" in der Presse erzeugen.

Ich folge der Anschauung unseres Oberbürgermeisters, dass wir wichtigere Aufgabenfelder zu besetzen haben, als die Aufstockung des Tätigkeitsumfangs einer Frauenbeauftragten. Wir sollten vor allem fair mit der Frauenbeauftragten umgehen und konstruktive Kritik üben.

Aus meiner Sicht ist unbestritten, dass Frau Maier-Rupp „lautlos" ihre Pflichten erfüllt. Es lässt sich nicht alles in einer Art „Wertescala" ausdrücken, was auf psychologischer Ebene alles zum Positiven bewegt wird. Dass nun eine „Auszeit" beim Frauenforum genommen wird, kann auch als gutes Zeichen gesehen werden.

Vielleicht sind unter maßgeblicher Mitwirkung der Frauenbeauftragten Problemfelder gelöst oder abgebaut worden. Jetzt muss Frau Maier-Rupp die Chance eingeräumt werden, ihre Aufgaben erfüllen zu können zum Wohle der Frauen und Mütter in unserer Stadt.


Hans Benseler



Dieser Artikel stammt von Freie Wähler Ortsverband Schorndorf eV
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