Wir suchen auch künftig der Stadt Bestes

Datum 17.09.2006 13:14 | Thema: Nachricht

Die Sommerpause und die Sommerferien sind beendet, der heiße Sommer und die Fußballweltmeisterschaft vorüber und - natürlich - auch die Oberbürgermeisterwahl entschieden. Nun beginnt im Schorndorfer Gemeinderat wieder die tägliche Arbeit, wobei zunächst die Verabschiedung des neuen Haushalts die Debatten prägen wird.
Wir begrüßen Herrn Oberbürgermeister Matthias Klopfer und seine Familie in Schorndorf und hoffen, dass sie sich schnell einleben und in unserer Mitte Wohlfühlen. Natürlich bedanken wir uns aber auch sehr herzlich bei unserem Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters, Herrn Bürgermeister Joachim Scholz aus Steinheim/ Murr, der sich mit dem letztlich glücklicheren Sieger Matthias Klopfer sowie mit dem Kandidaten Martin Staab einen von gegenseitigem Respekt und Achtung geprägten Wahlkampf geliefert hat, für sein Engagement für unsere Stadt, das ihn und seine Familie viel Kraft gekostet hat. Niederlagen, und sind sie auch noch so knapp, sind aber auch wesentliches Element des demokratischen Wettstreits.
Matthias Klopfer übernimmt von Winfried Kübler ein wohlbestelltes Haus. Auch wenn im Wahlkampf - bei allen Kandidaten - manchmal der Eindruck entstand, dass in Zukunft alles anders und damit auch besser werden müsse, wird sich im Alltagsgeschäft schnell herausstellen, dass in der Vergangenheit die Schorndorfer Stadtgeschicke sowohl von der Verwaltung als auch vom Gemeinderat gemeinsam gut gelenkt und brauchbare Ergebnisse erzielt wurden.
Im viel beschworen „interkommunalen Wettbewerb” steht Schorndorf mit seiner Entwicklung in den letzten Jahren durchaus gut da, die Ergebnisse der Stadtentwicklung können sich sehen lassen. Wir dürfen aber keinesfalls die Hände in den Schoß legen, sondern müssen die zukünftigen Aufgaben, also beispielsweise Bildung und Betreuung, Stadtentwicklung, Stadtmarketing, Stärkung des Gewerbestandortes, Ortsumfahrung Miedelsbach etc. pp. gemeinsam angehen.
Die Fraktion der FDP/Freien Wähler im Schorndorfer Gemeinderat hat sich in der Ära Kübler bei ihren Entscheidungen stets davon leiten lassen, was nach ihrer Überzeugung für Schorndorf und seine Bürger richtig oder falsch ist.
Dabei folgt jedes Mitglied selbstverständlich seinen Überzeugungen, für die es steht und deretwegen er auch von der Schorndorfer Bevölkerung gewählt wurde. Parteipolitischen Druck 06er Fraktionszwang gibt es aber nicht.
Dies wird auch in Zukunft sich nicht ändern. Auch unter dem neuen Oberbürgermeister wird unsere Fraktion für ihre eigenen Überzeugungen, Ideen und Projekte werben und gleichzeitig die von anderen Fraktionen oder der Stadtverwaltung gemachten Vorschläge einzig und allein daran prüfen, ob sie für Schorndorf und seine Bürger richtig oder falsch sind.
Nur so werden wir erreichen, dass wir unsere schöne Stadt in die richtige Richtung weiterentwickeln und in eine gute Zukunft führen.

Peter Erdmann, Gerhard Nickel
(Schorndorf Aktuell 14.09.06)



Dieser Artikel stammt von Freie Wähler Ortsverband Schorndorf eV
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