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Nachricht : Frank und frei
12.01.2006 12:42 (4702 x gelesen)

Frank und frei: „FDP kann froh sein, dass sie uns hat”

Von Hans Pöschko (Schorndorfer Nachrichten)

Schorndorf. Freie Wähler-Stadträte im Schorndorfer Gemeinderat gibtÂ’s schon viel, viel länger als 25 Jahre. Vor 25 Jahren gegründet wurde der Freie-Wähler-Ortsverband als organisatorischer Rahmen. Dieses Jubiläum wurde Ende vergangen Jahres gefeiert und ist der Anlass für diesen Rück-, Ein- und Ausblick.



Ungeachtet dessen, dass sie bei der Kommunalwahl 1975 zwölf Sitze und damals nur einen Sitz weniger als die CDU erobert hatten (die SPD stellte sieben Stadträte), dachten die sich unter anderem auf eine starke Ortsvorsteher-Riege stützenden Freien Wähler bei der wegen eines beim Staatsgerichtshof anhängigen Verfahrens landesweit von 1979 auf 1980 verschobenen darauf folgenden Wahl über eine Listenverbindung mit der CDU nach. Und die war eigentlich beschlossene Sache, bis sie von der CDU kurz vor der Wahl aufgrund persönlicher Animositäten aufgekündigt wurde. In dieser Situation, da die Freien Wähler wieder allein dastanden und sich zusätzlich der Konkurrenz einer von ihrem seitherigen Kollegen Peter Erdmann aufgebotenen FDP/FW-Liste ausgesetzt sahen, schlug die Geburtsstunde des Vereins „Freie Wähler”. In den neuen, durch die unechte Teilortswahl und die zahlreichen Überhangmandate auf 50 Mitglieder angewachsenen Gemeinderat schafften es 13 Freie Wähler, wobei die Stimmenkönige Frieder Pflieger und Wolfgang Weigold hießen. Geführt wurde die Fraktion zunächst von Ernst Lachenmaier, nach dessen Ausscheiden von Hans Benseler.

Der war es dann auch, der im Vorfeld der 84er-Wahl, von der ab ein fünfjähriger Wahlturnus galt, gemeinsam mit Manfred Veil Gespräche mit der FDP über eine neue Listenverbindung FDP/FW-führte. Diese Verbindung kam nicht nur zu Stande und führte auf Anhieb zur stärksten Fraktion im Gemeinderat, sie hält sogar bis zum heutigen Tag, wiewohl es nach selbstkritischer Einschätzung des seit 2000 amtierenden Freie-Wähler-Vorsitzenden Gerhard Nickel, „eigentlich gegen den Sinn der Freien Wähler ist”, dass sie sich über einen so langen Zeitraum so einseitig binden. „Die Freien Wähler sind nicht gegen Parteien, weil eine repräsentative Partei ohne Parteien nicht funktioniert, aber wir wollen keinen Parteien-Staat”, hat Landesgeschäftsführer Georg Hiller beim Jubiläumsfest festgestellt. Freie Wähler, sind sich Hiller und die nacheinander als Vorsitzende des Schorndorfer Ortsverbandes amtierenden Kurt Mächtlen, Konrad Hofer und Gerhard Nickel einig, arbeiten ausschließlich sach- und gemeinwohlorientiert und haben - egal ob als eigenständige Gruppierung oder im Gespann mit einer Partei - kein Problem mit wechselnden Mehrheiten.

Nickel musste Hofer versprechen, „dass er nicht in die FDP eintritt”

 

Vor der Wahl 1999 allerdings, da wäre es fast zum Bruch mit dem Partner FDP gekommen. Parallel zur Entwicklung auf Kreisebene betrieb Konrad Hofer seinerzeit die Aufstellung einer eigenständigen Liste. Mit Erfolg, wie es zunächst schien. Dann jedoch sagten plötzlich einige Kandidaten ab, die Listenverbindung FDP/FW blieb trotz einer nicht zu leugnenden Missstimmung zwischen Hofer und seinem Fraktionsvorsitzenden Peter Erdmann bestehen. Hofer allerdings war, sagt er selber, so sauer, dass er den Vorsitz der Freien Wähler an Gerhard Nickel abgab. Unter der Bedingung, wie er rückblickend schmunzelnd sagt, „dass er nicht in die FDP eintritt”.

Es sei für ihn, versichert Nickel in Übereinstimmung mit Kurt Mächtlen, „undenkbar, bei jemand anders zu kandidieren als bei den Freien Wählern”. Was nicht heißt, dass beide sich in der seit mehr als 20 Jahren bestehenden Zweckgemeinschaft mit der FDP - von derzeit acht Stadträten sind vier Freie Wähler und vier Parteimitglieder - nicht wohl fühlen. Was wiederum nicht bedeutet, dass diese Verbindung nicht vor jeder Wahl neu überdacht und dass für alle Zeiten ein Führungsanspruch der FDP akzeptiert wird. Ersteres ist vor allem Konrad Hofer ein Anliegen, der keinen Hehl aus seinem Traum macht, irgendwann doch wieder eine eigene FW-Liste zu Stande zu bringen. Wohl wissend, dass das nicht leichter geworden ist für eine Gruppierung, die nicht über die Tradition einer Partei und über eine Jugendorganisation verfügt und die ihre Liste nicht mit „Parteisoldaten” auffüllen kann. Und bei der im Zweifelsfall nicht halt die Partei beziehungsweise der Name der Liste, sondern immer Köpfe und Personen entscheiden.

Beispiel Bordell: Auch Freie Wähler werden sich nicht immer einig


Umgekehrt sagt Konrad Hofer aber auch aus tiefster Überzeugung: „Die FDP kann froh sein, dass sie uns hat.” Das sei, betont er, gegen niemand persönlich gerichtet, schon gar nicht gegen den Fraktionsvorsitzenden Peter Erdmann. Wiewohl er es dem mitunter schon übel genommen hat, wenn im Laufe einer Legislaturperiode wieder mal ein Freier Wähler FDP-Mitglied geworden ist. Andererseits aber, relativiert Kurt Mächtlen, habe Erdmann nie irgendwelche Parteiinteressen in den Vordergrund gestellt und durch seine ausgleichende und kompromissorientierte Arbeit manchem Anliegen und Antrag der FDP/FW-Fraktion zum Erfolg verholfen. Nach mitunter durchaus kontroverser Diskussion auch in den eigenen Reihen und auch unter Freien Wählern. Beim Thema Bordell etwa hätte es zwischen Konrad Hofer und Gerhard Nickel wohl keinen Konsens gegeben. Was aber auch aus beider Sicht und auch aus Sicht der ganzen Fraktion kein Problem ist. „Wenn einer gegen die Meinung der Fraktion sein will, soll er dagegen sein, aber er soll es vorher sagen”, ist die Devise. Und wenn ein Beschluss draußen für Ärger sorgt, dann, so sehenÂ’s die Freien Wähler pragmatisch, spielt üblicherweise ohnehin Peter Erdmann den „Prellbock”.


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